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Die Herausforderungen, denen sich OBDACH e.V. in seiner täglichen Arbeit stellen muss, sind komplex, alleine sind sie nicht zu bewältigen. OBDACH e.V. ist daher vielfältig vernetzt:

Als Teil des Netzwerks der Heidelberger Woh­nungslosenhilfe bietet OBDACH e.V. ehemals obdachlosen alleinstehenden Menschen Wohnung + Betreu­ung + Beschäftigung als Hilfe zur Selbsthilfe.

Der SKM-Heidelberg Wohnungslosenhilfe ist als Fachberatungsstelle für Wohnungslose in Heidelberg tätig. Mit Streetworkern und einer Wärmestube betreut der SKM Wohnungslose, die in Heidelberg auf der Straße leben oder auf der Durchreise sind.

Das Wichernheim Heidelberg kümmert sich um Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und Männer, welche ihre besonderen Lebensverhältnisse und sozialen Schwierigkeiten nicht aus eigenen Kräften meistern können. Es können junge Erwachsene, suchtkranke oder aus der Haft entlassene aber auch ältere Menschen sein.

Das Amt für Soziales und Senioren Heidelberg mit seinen Sachgebieten Eingliederungshilfe und Soziale Dienste sowie der Fachstelle für Wohnungsnotfälle und dem Mietinteressentenbüro organisiert das Netzwerk und sorgt für kollegiale Zusammenarbeit und effiziente Aufgabenteilung ihrer Subsidiaritätspartner.

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Das HEIDELBERGER BÜNDNIS

Im Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung haben sich ca. 40 in Heidelberg sozial tätige Organisationen lose zusammengefunden, um die Heidelberger Armutswoche zu organisieren, die jährlich zum Weltarmutstag im Oktober stattfindet. In dieser Woche soll die Bürgerschaft durch vielfältige Veranstaltungen für Ursachen und Folgen von Armut sensibilisiert aber auch über Wege zu ihrer Überwindung informiert werden. Das übergeordnete Motto der Armutswoche lautet: ARMUT BEDROHT ALLE!

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Anpfiff ins Leben

Das Dietmar-Hopp-Jugendförderkonzept Anpfiff ins Leben mit seinen Ausbildungssäulen Sport, Schule, Beruf und Soziales wird nach ganzheitlichem Prinzip in der Sportart Fußball umgesetzt. Ziel ist es, nicht nur Talente für den Leistungssport hervorzubringen. Etwa 95% der Jungen und Mädchen werden ihren Lebensunterhalt nicht mit Sport verdienen. Daher werden sie durch vielfältige Kooperationen auch außerhalb des Spielfeldes auf das Leben vorbereitet. Dabei ist das Erlernen eines respektvollen, freundlichen und unvoreingenommenen Miteinanders genauso wichtig wie das Team- und Fairplay- Verhalten. Mit OBDACH e.V. hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt.

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Kooperationen mit Schulen, Hochschulen, Universitäten

Obdachlosigkeit, wie sie entsteht und wie sie überwunden werden kann ist eine Frage, die in Bildungseinrichtungen immer wieder gestellt wird. Mit Besuchen von Schulklassen im OBDACH-Treff, mit der Gestaltung von Unterrichtseinheiten, mit Vorträgen in Schulen, Volkshochschulen und Gemeindehäusern sowie mit der Beteiligung an Seminaren und studentischen Lehr- und Forschungsprojekten z. B. am Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg leistet OBDACH e.V. einen Beitrag zur Aufklärung und Weiterentwicklung sozialer Fragestellungen.

OBDACH e.V. stellt Studierenden auch gerne seine Erfahrungen in Führung und Management einer mittelständischen sozialen Einrichtung zur Verfügung. Sie sind in interessante Diplom- und Masterarbeiten eingeflossen:

>> Evaluation der Leistungen – eine große Herausforderung für soziale Einrichtungen [pdf]

>> Non-Profitorganisationen im Social Web [pdf]
>> Eine Liste aller Netzwerkpartner finden Sie hier [pdf]